Die UBG hat die Berichterstattung in der Taunuszeitung vom 11.06.2026 („Die FDP ist sauer
auf die UBG“) gelesen und betont, dass ihr Transparenz in der Politik wichtig ist –
unabhängig vom Format.
Im Artikel wird die UBG aufgefordert, dass sie gemeinsam mit anderen Stadtverordneten
monatliche Kosten in vierstelliger Höhe freigibt, damit die Stadtverordnetenversammlung live
verfolgt werden kann.
Die Reichweite dieser Livestreams auf YouTube war in der Vergangenheit gering: Nur eine
niedrige zweistellige Zahl an Interessierten hat die Stadtverordnetenversammlung auf diese
Weise live verfolgt. Die Kosten von ca. 3.000 Euro pro Sitzung stehen dazu in keinem
vernünftigen Verhältnis. Eine weitere deutliche Kostensteigerung ist bereits abzusehen, da
die Hessische Gemeindeordnung zukünftig vorsieht, dass es eine weitere Kamera geben
muss, um das Abstimmverhalten aller Parlamentarier zu erfassen.
Die UBG hält konkrete Bürgerbeteiligung für wichtiger als teure Übertragungen, die nur
wenige nutzen und plädiert für sinnvolle, nachvollziehbare Prioritäten bei den Ausgaben.
Daher ist die UBG nicht bereit, die Fortführung der Livestreams im Ältestenrat einfach nur
„durchzuwinken“, sondern möchte das Thema im Stadtparlament transparent diskutieren und
Raum für Alternativvorschläge schaffen, die Kosten und Nutzen in ein vertretbares Verhältnis
bringen. In diesem Rahmen hofft sie auch auf Informationen der Stadtverwaltung, wie groß
die Reichweite der Livestreams genau ist.
Übrigens, kurz vor Weihnachten 2025 hat die FDP gemeinsam mit den zwei stärksten
Fraktionen den Verwaltungshaushalt pauschal um 2 Prozent - ca. 1,6 Mio. Euro - gekürzt.
Seither gab es von der FDP keinen konkreten Vorschlag, wo Kosten eingespart werden
sollen. Stattdessen werden mit weiteren FDP-Anträgen in der Stadtverordnetenversammlung
die Ausgaben weiter erhöht oder (im Falle der Stützmauer am Bahnhof) Förderungen in
Millionenhöhe gefährdet. All dies ist online nachzulesen im Ratsinfosystem der Stadt
Kronberg, durch das auch ohne Livestream volle Transparenz über alle Vorgänge in den
städtischen Gremien gegeben ist.
Verantwortungsvolle Haushaltspolitik sieht anders aus.
Uwe Zweifel, Fraktionsvorsitzender der UBG ist der Meinung, dass die knapperen Mittel dort
eingesetzt werden sollen, wo sie dem Gemeinwohl am besten dienen – besonders in der
Kinderbetreuung und den Vereinen.
Wir freuen uns über Kontaktaufnahme zu diesem oder ein anderes Thema.
