Im Oktober 2025 beantragten UBG und SPD, die Gemeindepflege dauerhaft zu sichern
und dafür ein Budget in den Haushalt 2026 und in die zukünftigen Haushalte
einzustellen. Diesem Antrag haben alle Fraktionen zugestimmt. So wird aus dem auf
zwei Jahre befristeten Projekt „Gemeindepflege“ eine dauerhafte Institution.
Am 22. September vergangenen Jahres lud die Evangelische Markusgemeinde in
Schönberg im Rahmen der Reihe „Schönberger Forum“ zu einem Vortrag zum Thema „Der
Beruf des Gemeindepflegers“ ein. Der Vortragende Johannes Engelmann stellte den Beruf
des Gemeindepflegers vor, beginnend mit einem Ausflug in die Geschichte der modernen
Krankenpflege ab dem 19. Jahrhundert. Anschließend berichtete Engelmann über die
Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Die Gemeindepflege
spielt für das Leben älterer Menschen und Familien in der Gesellschaft eine wichtige Rolle,
da die Pfleger in jeder Lebenslage dem Bürger mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Zusammenarbeit von Diakonie und der Stadt Kronberg ist wichtig, da ohne diese keine
Gemeindepflege angeboten werden könnte.
Die Kommunalpolitik war bei diesem Vortrag und der anschließenden Diskussionsrunde
durch die Stadtverordneten Gabriela Roßbach (SPD) und Markus Lind (UBG) vertreten.
Beide nahmen gemeinsam den Ball auf, den Johannes Engelmann in Richtung der Stadt
Kronberg spielte. So brachten die Fraktionen von UBG und SPD noch im Oktober 2025
einen Antrag zur dauerhaften Sicherung der Gemeindepflege in die
Stadtverordnetenversammlung ein. Ursprünglich war geplant, die Gemeindepflege bis
September 2026 zu befristen, was die Fraktionen SPD und UBG nicht einfach hingenommen
haben und darum die Verlängerung der „Gemeindepflege“ initiierten.
Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel wurden kurzfristig im Haushalt 2026 bereitgestellt
und sind auch in der Finanzplanung der Folgejahre berücksichtigt. Die Anträge der
Fraktionen der SPD und UBG wurden von den politischen Gremien einstimmig
angenommen. SPD und UBG danken allen Unterstützern auch im Namen der Kronberger
Bürgerinnen und Bürger, für die die Gemeindepflege eine wichtige Hilfe ist.
Bei dieser Faktenlage ist es eine Falschmeldung, dass die KfB die dauerhafte
Gemeindepflege „durchgesetzt“ hätte, wie im Kronberger Boten vom 16.1.2026 („KfB macht
sich für zukunftsfähigen Haushalt stark“) berichtet wird. Die KfB war weder an der Initiierung
noch an der Ausarbeitung des Beschlussantrags in irgendeiner Form beteiligt.
Der Erfolg ist einzig dem entschlossenen Vorgehen der Fraktionen SPD und UBG
zuzuschreiben.
